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Bodenuntersuchung in unserem modernen Labor in Machtolsheim

Die Neufassung der Düngeverordnung verlangt eine sachgerechte Ermittlung des Düngebedarfs der Kultur vor der Ausbringung von wesentlichen Nährstoffmengen an Stickstoff (jährlich 50 kg N/ha) oder Phosphat (jährlich 30 kg P2O5/ha). Die Bodenanalyse ist ein Bestandteil der Düngebedarfsermittlung. Eine Verpflichtung zur Untersuchung besteht für Phosphat auf Schlägen ab einer Größe von einem Hektar, in der Regel im Rahmen einer Fruchtfolge, mindestens jedoch alle sechs Jahre. Ausgenommen davon sind lediglich Flächen mit ausschließlicher Weidehaltung (detaillierte Ausführungen schicken wir Ihnen gerne zu).

Zum Untersuchungsstandard unseres preiswerten Grundbodenuntersuchungs-Paketes gehören Phosphat, Kali, Magnesium und selbstverständlich der pH-Wert mit Kalkbedarf und die Bodenart. Aus derselben Probe können auf Wunsch auch der Humusgehalt und Mikronährstoffe untersucht werden. Eine Bestimmung des Humusgehaltes ist nur vorgeschrieben, wenn nicht mindestens drei Kulturen mit jeweils mindestens 15 % der Ackerfläche angebaut werden und dann nicht jährlich eine Humusbilanz für den Gesamtbetrieb aufgestellt wird (Cross Compliance). Es ist in diesem Fall eine Laboranalyse des Humusgehaltes auf jedem Schlag alle sechs Jahre erforderlich. Auch der Gesamtstickstoffgehalt (Ntotal) kann aus derselben Probe, die für die Grundbodenuntersuchung gezogen wurde, bestimmt werden. Dieser Wert wird beim Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Ausbringung von bis zu 230 kg N/ha aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft auf Intensivgrünland benötigt.

Eine Probe, viele Möglichkeiten:

  • Grundbodenuntersuchungs-Paket (Phosphat, Kali, Magnesium, pH-Wert, Kalkbedarf, Bodenart)
  • Humusgehalt
  • Mikronährstoffe
  • Gesamtstickstoff (Ntotal)

Die Probenahme für diese Untersuchungen kann prinzipiell zu jedem Zeitpunkt erfolgen. Am besten ist der Zeitpunkt zwischen der Ernte und einer nachfolgenden Düngung. Auf jeden Fall sollte die letzte Düngung längere Zeit zurückliegen (organisch etwa acht Wochen, mineralisch etwa vier bis sechs Wochen) und es sollten seither mindestens 10 mm Niederschlag gefallen sein. Aufgrund eines sehr hohen Probenaufkommens im Frühjahr, bedingt durch die Analysen auf pflanzenverfügbaren Stickstoff (Nmin), empfehlen wir die Probenahme für die Grundbodenuntersuchung im zeitigen Herbst.

Für die Bestimmung des pflanzenverfügbaren Stickstoffs ist i.d.R. eine separate Probenahme erforderlich.