Nitratinformationsdienst: Vorteile der Online-Teilnahme nutzen

Der Beprobungszeitraum für Getreide und Raps endete am 30. April. Bei Proben dieser Kulturen können ab diesem Zeitpunkt keine Düngeempfehlungen mehr erstellt werden; der Nitratgehalt kann dennoch mitgeteilt werden. Aufgrund eines sehr hohen Probenaufkommens ist es sinnvoll die Online-Teilnahme zu nutzen. Einer der Vorteile liegt in der schnelleren Ergebnismitteilung. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in „Düngung BW“ Damit Sie eine Düngeempfehlung erhalten, beachten Sie bitte die vorgegebenen Zeiträume der Beprobung. Alle unten nicht genannten Kulturen können jederzeit beprobt werden.

maschinelle Nmin-Beprobung bis 90 cm Bodentiefe
Das Zubehör für die manuelle Probenahme können Sie bei uns und bei unseren Annahmestellen ausleihen
Die Bestimmung des Nitratgehaltes erfolgt photometrisch mit einem CFA-Analysator.

Kulturen
Beprobungszeiträume von – bis
Wintergetreide, Winterraps01.02.30.04.
Sommerungen15.02.30.04.
Mais, normale Nmin-Methode15.03.30.06
Mais, späte Nmin-Methode30.04.30.06.
Frühkartoffeln01.02.15.05.
Durchwachsene Silphie01.02.15.05.
Kartoffeln15.02.15.06.
Zuckerrüben15.02.31.05.
Sonnenblumen01.03.15.06.
Reben15.03.30.06.
Reben Junganlagen15.03.31.07.
Spargel15.04.31.07.

Formulare einfach online ausfüllen

Damit wir Ihre Bodenproben analysieren und Ihnen eine Düngeempfehlung erstellen können benötigen wir detaillierte Angaben über den entsprechenden Schlag. Das Ausfüllen kann online erfolgen. Mit Ihrer Betriebsnummer und Ihrer PIN (wie in FIONA) können Sie sich im Online-Portal  „Düngung BW“ anmelden, die Daten in das Formular eingeben und dieses anschließend ausdrucken und Ihren Bodenproben beilegen. Die erforderlichen Barcode-Etiketten senden wir Ihnen gerne zu. Wie bisher können Sie die Erhebungsbögen auch handschriftlich ausfüllen. Wichtig: Vergessen Sie nicht, Angaben zum Humusgehalt zu machen. Nur bei vollständig ausgefüllten Formularen kann eine Düngeempfehlung erstellt werden.

Ein paar Tipps:

Die nach Schichten getrennten Bodenproben werden in einem Eimer gut zerkleinert. In den vom Land bereitgestellten praktischen Styroporboxen werden die homogenisierten Proben in die dortigen Becher locker bis zur halben Becherhöhe eingefüllt. Grüner Becher: 0-30 cm, weißer Becher: 30- 60 cm, schwarzer Becher: 60-90 cm Bodentiefe.

Jeweils 2 identische Etiketten pro Probe

Für jede Bodenprobe werden zwei identische Barcode-Etiketten zur Verfügung gestellt. Ein Etikett wird auf den Erhebungsbogen geklebt, das andere auf die Vorderseite der Styroporbox (auf der Seite des schwarzen Bechers). Bitte keine Etiketten auf die Probenbecher kleben.  

Maschinelle Probenahme

Wenn Sie eine maschinelle Probenahme durch uns wünschen, bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Am einfachsten ist es wenn Sie uns die Beprobungsflächen kurz zeigen. Sollen die Schläge mit Hilfe der Satellitennavigation angesteuert werden, bitten wir um Zusendung Ihrer shape-Dateien aus FIONA oder zeichnen Sie bitte die Beprobungsschläge in unserem Probenplaner ein. Ihre Bodenproben entnehmen wir dann fachgerecht mit unserem schlagkräftigen System und transportieren die Bodenproben in Isolierboxen sicher ins Labor.

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