Nitratinformationsdienst: Beprobungszeitraum für Mais endet am 30. Juni

    Nitratbeprobung mit unserem Profigerät bis 90 cm Bodentiefe

Die späte Nmin-Methode bei Mais erfolgt im 4-6-Blatt-Stadium. Beprobt werden kann noch bis zum 30. Juni.

  • Im Rahmen des Nitratinformationesdienstes (NID) werden in Baden-Württemberg Bodenproben auf den Nitratstickstoffgehalt untersucht und schlagspezifische Düngeempfehlungen erstellt. Ab 1. Februar konnten die Bodenproben für Wintergetreide und Winterraps gezogen werden. Damit Sie eine Düngeempfehlung erhalten, beachten Sie bitte die vorgegebenen Zeiträume der Beprobung. Alle unten nicht genannten Kulturen können jederzeit beprobt werden.

Das Zubehör für die manuelle Probenahme können Sie bei uns kostenlos ausleihen. Gerne ziehen wir Ihre Bodenproben mit unserer modernen Technik. Das spart Kraft und Zeit.

Kulturen
Beprobungszeiträume von – bis
Wintergetreide, Winterraps01.02.30.04.
Sommerungen15.02.30.04.
Mais, normale Nmin-Methode15.03.30.06
Mais, späte Nmin-Methode30.04.30.06.
Frühkartoffeln01.02.15.05.
Durchwachsene Silphie01.02.15.05.
Kartoffeln15.02.15.06.
Zuckerrüben15.02.31.05.
Sonnenblumen01.03.15.06.
Reben15.03.30.06.
Reben Junganlagen15.03.31.07.
Spargel15.04.31.07.

Formulare einfach online ausfüllen

Damit wir Ihre Bodenproben analysieren und Ihnen eine Düngeempfehlung erstellen können benötigen wir detaillierte Angaben über den entsprechenden Schlag. Diese können Sie auf den bereitgestellten Erhebungsbögen handschriftlich machen. Das Ausfüllen kann auch online erfolgen. Mit Ihrer Betriebsnummer und Ihrer PIN (wie in FIONA) können Sie sich im Online-Portal  „Düngung BW“ anmelden, die Daten in das Formular eingeben und dieses anschließend ausdrucken und Ihren Bodenproben beilegen. Wichtig: Vergessen Sie nicht, Angaben zum Humusgehalt zu machen. Nur bei vollständig ausgefüllten Formularen kann eine Düngeempfehlung erstellt werden.

 

Ein paar Tipps:

Die nach Schichten getrennten Bodenproben werden in einem Eimer gut zerkleinert. In den vom Land bereitgestellten praktischen Styroporboxen werden die homogenisierten Proben in die dortigen Becher locker bis zur halben Becherhöhe eingefüllt. Grüner Becher: 0-30 cm, weißer Becher: 30- 60 cm, schwarzer Becher: 60-90 cm Bodentiefe.

Für jede Bodenprobe werden zwei identische Barcode-Etiketten zur Verfügung gestellt. Ein Etikett wird auf den Erhebungsbogen geklebt, das andere auf die Vorderseite der Styroporbox (auf der Seite des schwarzen Bechers). Bitte keine Etiketten auf die Probenbecher kleben.   Jeweils 2 identische Etiketten pro Probe

1 Etikett auf die Styroporbox kleben

Maschinelle Probenahme

Wenn Sie eine maschinelle Probenahme durch uns wünschen, bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Am einfachsten ist es wenn Sie uns die Beprobungsflächen kurz zeigen. Sollen die Schläge mit Hilfe der Satellitennavigation angesteuert werden, bitten wir um Zusendung Ihrer shape-Dateien aus FIONA oder zeichnen Sie bitte die Beprobungsschläge in unserem Probenplaner ein. Ihre Bodenproben entnehmen wir dann fachgerecht mit unserem schlagkräftigen System und transportieren die Bodenproben in Isolierboxen sicher ins Labor.

 

 

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